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Kritische Stimmen werden entfernt

Der Umgang sogenannter “sozialer” Medienplattformen wie Youtube, die in ihrem Segment eine marktdominierende Stellung innehaben, nimmt gegenüber kritischen Stimmen und Kanälen besorgniserregende Ausmaße an. Von Christian Goldbrunner.

Dass bei ‘Youtube’ viele einzelne Videos von Anwälten, Journalisten oder gar renommierten Wissenschaftlern gelöscht werden, worin beispielsweise die offiziellen Corona-Maßnahmen hinterfragt werden, ist mittlerweile an der Tagesordnung. Inzwischen wurden Kanäle von sog. ‘Alternativen Medien’, welche auch Maßnahmen-kritische Inhalte transportieren wie ‘Rubikon’ oder ‘Mainz-Free-TV’ von Bodo Schickentanz (ehem. Grafiker bei ZDF und 3Sat) von ‘Youtube’ aber komplett gelöscht.

Andere reichweitenstarke Kanäle wie ‘KenFM‘ (zahlreiche Verlinkungen siehe hier) oder ‘NuoViso‘ oder auch kleinere Kanäle wie ‘GD-TV Schwäbisch Gmünd‘ (die u.a. auch Interviews mit Fußballweltmeister Thomas Berthold oder Prof. Christian Kreiß veröffentlicht hatten), konnten vorerst einer Komplett-Löschung der Kanäle entgehen, indem sie selbst fast alle Videos auf “privat”, also nicht öffentlich verfügbar umgestellt und damit vorerst vom Netz genommen hatten. Doch am Donnerstag wurde nun der ‘Youtube’-Kanal von ‘KenFM‘ mit Hunderttausenden von Abonnenten und Tausenden von Videos komplett gelöscht.

Inzwischen werden erneut auch russische Medien von ‘Youtube’ sanktioniert. Der Kanal von ‘Sputnik Deutschland’ wurde mit einer einwöchigen Upload-Sperre versehen und die neueste Folge 63 der Sendung ‘Basta Berlin‘, die sich mit den Profiteuren der Corona-Pandemie beschäftigt, musste aus diesem Grund auf einem Ausweichkanal hochgeladen werden und erreicht so nicht mehr Zehntausende von Zuschauern, sondern nur noch einen Bruchteil davon. Weitere Informationen zur Kanalsperrung sind hier in einem Beitrag von Marcel Joppa nachzulesen.

Man muss wirklich nicht mit allem einer Meinung sein, was die oben genannten Kanäle transportieren und auch nicht alle geäußerten Theorien teilen, aber dass sie strafrechtlich relevante Inhalte transportiert hätten, die eine solche Komplettlöschung oder Löschvorgänge rechtfertigen würden, ist nicht bekannt. ‘Youtube’/’Google’ berufen sich auf die “Richtlinien” und sozusagen auf das “Hausrecht” eines Privatkonzerns. Dass das nicht ganz so eindimensional ist und differenzierter berichtet und gehandhabt werden müsste, hat Markus Fiedler mit seinem ‘Youtube’-Kanal „Geschichten aus Wikihausen“ und der durch Anwalt Markus Kompa erwirkten einstweiligen Verfügung gegen ‘Youtube’ bewiesen. Fiedlers Darstellung ist hier ab Minute 4:30 bis 8 zu sehen.

Markus Fiedler: “[Grundgesetz] Artikel 5 bedeutet, dass jeder das Recht auf freie Meinungsäusserung hat, und das ist immer im öffentlichen Raum so. Normalerweise hätte so ‘jemand’ wie ‘Google’ oder ‘Youtube’ natürlich ein Hausrecht, aber dieses Hausrecht gilt dann nicht mehr uneingeschränkt, wenn eine quasi Monopolstellung vorhanden ist. Das gilt für ‘Youtube’ gleichermaßen wie für twitter oder facebook. Diese quasi Monopolstellung führt dazu, dass eine Drittwirkung der Grundrechte auf dieses Unternehmen entsteht. Dieses muss dann quasi wie die Rundfunkanstalten des Öffentlichen Rechts auch sicherstellen, dass […] alle Meinungsströmungen, die in der Bevölkerung vorhanden sind, auch gleichermaßen abgebildet werden. Und man kann eben nicht einzelne Meinungen nach Gutdünken vom Meinungsdiskurs oder von Meinungskampf ausschließen.”

Hierzu passt abschließend erneut das bekannte Zitat von Martin Niemöller: “Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.”

Eines dürfte am Ende klar sein, die oppositionellen Kanäle und sogenannte ‘Alternative Medien’ werden auf andere Plattformen ausweichen oder werden sich andere Strukturen schaffen. Wenn also immer mehr kritische Kanäle und Stimmen von vielbesuchten Plattformen wie ‘Youtube’ verschwinden, dann ist eine noch stärkere Spaltung in der Wahrnehmung und im Debattenraum der Gesellschaft erwartbar und eine verstärkte Entwicklung hin zu noch mehr “Filterblasen”-Erscheinungen droht. Denn eines werden die oppositionellen Kanäle sicher nicht tun, sich geschlagen geben.

Anhang:

Ken Jebsen im Gespräch mit Julia Szarvasy
Mit der willkürlichen Zensur bei YouTube und anderen Internetkonzernen sowie der systematischen Bekämpfung von Querdenkern und Alternativen Medien, nimmt KenFM-Initiator Ken Jebsen die Herausforderung an, neue Wege zu gehen und etwas Neues zu schaffen. Ein analoges soziales Netzwerk soll entstehen – ähnlich einem Campus. Über die ambitionierten Pläne spricht Ken Jebsen im Gespräch mit Julia Szarvasy.
Quelle: Nuo7, 14.11.2020

Ken Jebsen: “Dieses Land hat die Verpflichtung aus der Geschichte, sich für eine freie Presse einzusetzen, weil wenn die Presse nicht frei ist, funktioniert Demokratie nicht. Wohin das führen kann, muss ich nicht weiter ausführen. […] Was wir jetzt festgestellt haben, […] dass youtube angefangen hat, obwohl der Kanal ‘blind’ geschalten ist, Videos zu löschen, die gar nicht online sind. […] Das sind Videos, da findet youtube, dass die nicht okay sind: Also das mit dem Mausfeld finden wir nicht gut, das muss weg, das mit Ganser muss weg, das mit Prof. Bhakdi muss weg, findet youtube. Wer sind die? Was ist das? […] Für mich ist es eben so, deswegen gehe ich auch weg. Es wird der Tag kommen […] da werden diese dunklen Zeiten beendet sein. […] Dann wird man später die Frage stellen: […] Habt ihr das denn alles nicht gewusst, gab es da keine Anzeichen? Da möchte ich sagen können: Die Anzeichen waren aber so was von dick, das waren solche Elefantenspuren und man hätte sich positionieren können, hat man aber nicht, weil man einfach feige ist. Das möchte ich meinen Enkelkindern gerne mal sagen.”

NuoViso Hauptkanal wird für 3 Monate stillgelegt
Quelle: Nuo7, 14.11.2020

Titelbild: Screenshot Youtube

Canopy Growth is angling to dominate the US

Canopy Growth is angling to dominate the US

cannabis industry

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Happy Friday readers,

Earnings were the dominant story in the industry this week. A slew of US cannabis companies, or MSOs, posted rock-solid financial results, in many cases outpacing their Canadian counterparts.

I asked Cresco Labs CEO Charlie Bachtell about why he thinks that is. In Bachtell’s view, it’s a convergence of factors: COVID — and the essential designation cannabis dispensaries received in some legal states helped — but he said it also has to do with the expanded marijuana supply from cap-ex projects many companies began in 2019 and have since completed.

“Those wheels have been in motion for some time,” Bachtell told me. “We were going to have a strong quarter regardless of COVID.”

He also pointed out that in Cresco’s home state of Illinois, Chicago Mayor Lori Lightfoot was able to avoid laying off 350 city employees thanks to tax revenues from legal marijuana sales. That, he said, is great motivation for other states to pass legalization.

“That’s found money,” he said. “Just dropped from the sky — it wasn’t a revenue source the year before.”

Beyond earnings, I moderated panels at CWCBExpo and Prohibition Live. If you caught those, let me know what you thought.

-Jeremy

Here’s what we wrote about this week:

The spread of legal cannabis is projected to create more than 20,000 jobs in the next 5 years. Here’s a look at how many roles are expected to be open for hiring in each state.

The cannabis industry is expected to hire for tens of thousands of new positions in the coming years as new programs in five different states roll out, according to data from the cannabis recruitment platform Vangst. In New Jersey, which recently voted to legalize recreational cannabis, more than 19,000 jobs could be created by 2025.

The world’s largest cannabis company is angling to jump into the US marijuana market after Biden’s win

Canadian cannabis giant Canopy Growth is positioning to enter the lucrative US market after Joe Biden won the US presidency. Canopy CEO David Klein told BI in an interview that the company is looking to bring more of its branding and IP over to the US through its partnership with Acreage Holdings. 

The incoming CEO of the largest US cannabis company explains why he’s going all in on New York and the Northeast

Joseph Bayern, who will be stepping into the role of CEO at cannabis giant Curaleaf starting in January, told Business Insider that he’s bullish on the Northeast, now that New Jersey’s legalized cannabis for adult-use. New York could be “could be one of the most compelling markets in the US in the next couple of years,” Bayern said.

Kevin O’Leary of ‘Shark Tank’: Why I’m betting big on psychedelics, and how investors should be thinking about this opportunity

In this op-ed article, the “Shark Tank” investor Kevin O’Leary explains why he and other Wall Street investors are betting big on psychedelic mushrooms. Investors who were burned by bad bets on cannabis startups shouldn’t be afraid to gamble this time, O’Leary says. Psychedelics look different — in a good way — and the pitfalls that befell early cannabis investors aren’t likely.

Earnings roundup

Lots of the large multistate operators reported strong earnings this week. Here are the highlights:

  • Trulieve reported $136.3 million in revenue, a 13% sequential increase. 
  • Curaleaf reported a $9.3 million net loss on $193.2 million in managed revenue. 
  • Cresco Labs reported $153.3 million in revenue and $4.9 million in net income. 
  • Ayr Strategies reports $45.4 million in revenue, up 61% sequentially.
  • TerrAscend reports $51 million in sales, a 90% increase year-over-year. 
  • Greenlane Holdings reports $32.3 million in core revenue (non-tobacco), and a $13.8 million net loss.
  • Neptune Wellness Solutions reports C$28.7 million in revenue and a C$23.3 total comprehensive loss.

Note: Last week, we included incorrect financials for Green Thumb Industries. The company reported $157.1 million in revenue and a net income of $9.6 million

Executive Moves

Deals, launches, and IPOs

Policy moves

  • New Jersey postponed a planned vote on a bill to enact marijuana legalization in the state — which voters approved earlier this month — after lawmakers couldn’t agree on specifics like tax rate, social justice initiatives, and where the revenue will go. 
  • Mexico’s Senate approved an adult-use cannabis bill on Thursday, bringing recreational cannabis one step closer to implementation. If the bill is approved both by the lower legislative chamber as well as President Andrés Manuel López Obrador, Mexico will become the third country — after Uruguay and Canada — to have a federal adult-use program.
  • Virginia Governor Ralph Northam says he supports legalizing marijuana after a study found the state could generate $300 million in tax revenue from cannabis sales.
  • The city of Madison, Wisconsin voted to remove penalties around the possession and consumption of marijuana in both public and private. 

Science and research

  •  The Rothman Opioid Foundation put out a research brief that found cannabis can be an effective alternative to opioids for management of chronic pain and called for additional research. 

Chart of the week

Cannabis M&A is moving East, according to the Viridian Capital Advisor’, which says it’s seeing “a key shift in year-to-date M&A activity by region.” At the same time, M&A activity in Western states (AZ, CA, CO and NV) is tapering down — from 63.2% of total industry M&A activity in 2019 to 40.6% in 2020.

Cannabis M&A is moving east

What we’re reading and watching

Mexico may become the third country to legalise cannabis (The Economist) 

Lightfoot cancels 350 layoffs tied to her ‘pandemic’ budget (Chicago Sun-Times)

Finally, New Jersey might be cooler than New York (The New York Times)

Fault lines emerge as New Jersey Democrats navigate cannabis legalization (Politico)

Smoke: Marijuana + Black America (BET)

Read the original article on Business Insider
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